Die Waren der globalisierten Welt sind überall in unserem Alltag: Kaffee, Schokolade, Erdöl aber auch technische Produkte wie Fernseher, Waschmaschinen oder Mobiltelefone. In der Weltwerkstatt Schwäbisch Hall werden Zusammenhänge der Globalen Welt verständlich erläutert und mit offenen, handlungsorientierten Methoden vermittelt.
Kindern und Jugendlichen werden wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklungen aufgezeigt und durch Perspektivwechsel das Potential der eigenen Handlungsmacht vermittelt. Neben den Konsequenzen des eigenen Handelns gibt es immer auch globale Auswirkungen.
Die Themenblöcke in der Weltwerkstatt sind didaktisch aufbereitet für:
Einrichtungen und Schulen können 1,5 bis 3-stündige Module über das Büro der Bildungsregion buchen. Optional ist ein Besuch im Eine-Welt-Laden oder eine Puppentheatervorstellung zum Themenfeld Klimaschutz möglich.
Der Besuch der Weltwerkstatt ist kostenfrei. Die Weltwerkstatt ist immer donnerstags geöffnet.
In der Weltwerkstatt engagieren sich Bildungsregion, Freundeskreis Afrika, Mehrgenerationentreff, Volkshochschule und Eine-Welt-Laden gemeinsam mit erfahrenen, lokalen Referentinnen und Referenten sowie Trainerinnen und Trainern des EPiZ (Entwicklungspädagogisches Zentrum Reutlingen).
Für weitere Informationen blättern Sie bitte in unserer Broschüre „Global, Lernen, Handeln"- die Weltwerkstatt Schwäbisch Hall. Die Broschüre und das Anmeldeformular finden Sie im rechten Downloadbereich.
Schwäbisch Hall – eine vielfältige Stadt mit mehr als 40.000 Gesichtern und Menschen aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen.
Musik. Sport, Tanz, Filme, Essen aus vielen Ländern, Ausstellungen, Bücher in verschiedenen Sprachen - und noch vieles mehr!
Schwäbisch Hall ist eine bunte Stadt. Hier leben über 40.000 Menschen aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen. Bei der Interkulturellen Woche können wir diese Vielfalt gemeinsam erleben. Verschiedene Organisationen und Vereine machen mit. Sie bieten spannende Aktionen und neue Erfahrungen. Wir zeigen zusammen: Demokratie ist wichtig. Wir wollen friedlich miteinander leben.
Kommen Sie vorbei! Lernen Sie andere Kulturen kennen und entdecken Sie Schwäbisch Hall als offene und bunte Stadt.
Die Integrationsbeauftragte der Stadt Schwäbisch Hall und die Interkulturelle Promotorin des Regierungsbezirks Stuttgart laden Sie herzlich ein zur:
unter dem Motto: "dafür!"
12. - 15. Oktober 2025
Weitere Informationen zu Programm, Örtlichkeiten, Anmeldung finden Sie hier.
Klicken Sie auf den Link, um das Poster als PDF zu öffnen
Förderunterricht für sozial benachteiligte Schüler*innen in Kpalimé-Togo.
Togo ist ein kleines Land, welches an der Guineaküste Westafrikas liegt. Es grenzt an Ghana, Benin und Burkina Faso.
Auf einer Fläche von ungefähr der Schweiz leben circa 7,9 Millionen Menschen. Das Projekt befindet sich in Kpalimé, der viertgrößten Stadt Togos, die sich im Südwesten des Landes befindet.
Togo gehört zu einem der wirtschaftlich schwächsten Länder der Erde. Über 70% der Bevölkerung leben von unter 2 US Dollar am Tag.
Der Großteil der Bevölkerung Togos arbeitet in der Landwirtschaft.
Im gemeinnützigen Verein Cercle Humanitaire pour Enfants (CHE) sind junge TogolesInnen organisiert, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche engagieren.
Der Verein wurde 2007 gegründet und arbeitet vor allem in Kpalimé und den umliegenden Städten.
In Togo sind 42% aller Erwachsenen AnalphabetInnen.
Bildung ist ein Menschenrecht und bedeutet für alle Menschen Selbstbestimmung und Zukunftsperspektive. Deshalb wollen wir der jungen Generation in Togo mehr Chancen ermöglichen.
Durch große Klassen, zu wenig Lehrpersonal und individuelle Leistungsunterschiede ist der Bedarf an zusätzlichen Lehrangeboten besonders für sozialökonomisch benachteiligte Kinder dringend erforderlich.
Aus diesem Grund hat eine unserer ehemaligen weltwärts-Freiwilligen, Lea Hillenkamp, zusammen mit ihrer „weltwärts-Aufnahmeorganisation" folgendes Bildungsprojekt initiiert:
Ein Team von fünf jungen TogolesInnen bietet seit Oktober 2015 jeweils mittwochs und samstags in vier Grundschulen in Kpalimé Unterricht an.
Diese befinden sich in unterschiedlichen Stadtvierteln der Stadt, um allen SchülerInnen einen möglichst barrierefreien Weg in die Klassenräume zu ermöglichen. In allen Kursen sind jeweils 30 SchülerInnen (1.-6. Klasse) angemeldet.
Der Förderunterricht ist für die SchülerInnnen und deren Eltern kostenfrei.
Durch zusätzliche Spendenaktionen haben wir in den letzten Jahren eine Erstausstattung für das jeweilige neue Schuljahr verteilt, um den Eltern der Kinder die zusätzliche finanzielle Belastung zu nehmen.
In den Sommerferien haben bis jetzt immer mehrwöchige Feriencamps stattgefunden, die aus Schulunterricht und verschiedenen Freizeitaktivitäten bestanden. Während der Schließung der Schulen durch die Corona-Pandemie, wurden Hygieneauflagen etabliert und Schulaufgaben verteilt, um Distance-Learning zu ermöglichen.
Die Gesamtkosten pro Monat belaufen sich momentan auf circa 150 Euro, die durch Spenden aus Deutschland finanziert werden. Uns ist es dabei wichtig, dass 100% des Geldes in Togo ankommt.
Mit dem Großteil der Spenden wird der Aufwand der LehrerInnen finanziert, wobei sie jeweils 30 Euro erhalten.
Der Projektkoordinator erhält zusätzlich 15 € für die Administration.
7,50 € wird monatlich für die Nutzung der Räumlichkeiten des Förderunterrichts bezahlt.
Für den Erhalt dieses Projekts bitten wir um Ihre Spende auf folgendes Konto bei der VR-Bank:
Freundeskreis Afrika e.V.
IBAN: DE23 6229 0110 0114 1440 10
BIC: GENODES1SHA
Zweck: Anschrift (Für eine Spendenbescheinigung)
Projektinitiatorin Lea Hillenkamp und das Team in Togo bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit.
Eine Spendenbescheinigung stellen wir Ihnen sehr gerne aus. Dafür bitte Namen und Anschrift bei der Überweisung angeben.
Mit dem Projekt „Raum für Bildung" entstand 2019 ein Ort in Kpalimé, Togo, neben der Grundschule „Publique de Tsivé" (EPP Tsivé), an dem Schulkinder in einem ruhigen und sicheren Umfeld lernen, spielen und ihre Französischkenntnisse verbessern können. Damit sollen besonders Kinder gefördert werden, die zuhause nicht genug Unterstützung erfahren können. Gerade in Familien von geringem Bildungsstand wird ausschließlich die Regionalsprache Ewe gesprochen. Dadurch ist der Einstieg in den französischsprachigen Unterricht häufig enorm schwer. Sprachliche Defizite und Wissenslücken entstehen, die sich bis in höhere Klassenstufen ziehen.
Hinzu kommt, dass die großen Klassen wenig Raum für ausführliche Erklärungen und Unterstützung der schwächeren Schüler lassen. Um sich durchzusetzen, greifen die Lehrer zum Teil noch zu körperlichen Strafen. Außerdem herrscht überall ein großer Materialmangel. Die Konsequenz ist ein einseitiger Frontalunterricht.
Im „Raum für Bildung" können Kinder mittwochs und samstags mit französischen Büchern, Spielen und Anschauungsmaterialien Lernen auf eine neue, positive Weise erfahren. Anders als in der Schule gibt es hier Zeit für Spiele und Musik, sowie Fragen und Erklärungen, denen sich die Betreuer Roger Amiami (Entwicklungshelfer und Vereinskoordinator) und Eli Musca (Freiwilliger Mitarbeiter) widmen. Diese werden zusätzlich von aktuellen Freiwilligen des Freundeskreises Afrika unterstützt. Das Projekt geht somit über klassische Nachhilfe oder Hausaufgabenbetreuung hinaus und soll vielmehr die Freude und Kreativität der Kinder im Zusammenhang mit dem Lernen fördern.
Initiiert wurde das Projekt von Ronja Schindler und Wanda Rühlich, Freiwillige der Organisation „Freundeskreis Afrika".
Alle Mitwirkenden des Projekts engagieren sich dort rein ehrenamtlich. Um die Materialkosten zu decken, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns wenn sie uns unterstützen möchten.
Spendenkonto:
Freundeskreis Afrika Spendenkonto
IBAN: DE23 6229 0110 0114 1440 10
Verwendungszweck: Raum für Bildung
Informationen folgen in Kürze.
Informationen folgen in Kürze.
Informationen folgen in Kürze.
Informationen folgen in Kürze.
Informationen folgen in Kürze.
Informationen folgen in Kürze.
Informationen folgen in Kürze.
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) befähigt Lernende Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt, für eine zukunftsorientierte Wirtschaft zu handeln. Ziel ist dabei eine gerechte Gesellschaft für die jetzige und für spätere Generationen zu schaffen und dabei die kulturelle Vielfalt zu respektieren.
BNE will es allen Menschen ermöglichen, die Werte, Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben, die für eine zukunftsfähige Gestaltung des eigenen Lebens und der Gesellschaft notwendig sind.
In erster Linie dient BNE dem Erwerb von Gestaltungskompetenz. Das bedeutet einerseits: Die Menschen müssen wissen, wie nachhaltige Entwicklungsprozesse vorangebracht und woran weniger nachhaltige Entwicklungsprozesse erkannt werden können. Andererseits heißt Gestaltungskompetenz, dass die Menschen die Werte und Fähigkeiten erwerben, die sie dazu motivieren und es ihnen erlauben, sich selbstständig und gemeinsam mit anderen für nachhaltige Entwicklung einzusetzen und diese substanziell voranzubringen.
Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein integratives Konzept: Es integriert die ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Dimensionen einer Problemlage und berücksichtigt die Verschränkung von globalen, regionalen und lokalen Strukturen und Prozessen. Sie basiert auf einer Zeitperspektive, die langfristig orientiert ist und die Gegenwart von der Zukunft her denkt. Das Konzept ist ethisch fundiert, da es um intra- und intergenerationelle Gerechtigkeit geht, aber auch um Gendergerechtigkeit. Es nimmt nicht nur die Spezies Mensch in den Blick, sondern alle Lebewesen und Lebensräume.
Dabei steht Bildung für nachhaltige Entwicklung auch für die entsprechenden Innovationen in den Institutionen selbst: Die Bildungseinrichtungen müssen ebenfalls den Anforderungen nachhaltiger Entwicklung gerecht werden. Dies bezieht sich auf die Teilhabe der Lehrenden und Lernenden an Entscheidungsprozessen genauso wie auf ihre Lehr- und Lernkultur oder die Qualifikation des Personals. Nicht zuletzt gehören auch die Gestaltung und Bewirtschaftung der Gebäude im Sinne der Nachhaltigkeit und die Beschaffung von Materialien dazu. Bildung für nachhaltige Entwicklung betrifft daher grundsätzlich alle Bereiche des formalen Bildungssystems wie auch der nonformalen Bildungsangebote und des informellen Lernens: das Lernen in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Hochschulen, beruflichen Aus-und Weiterbildungsstätten sowie Kultureinrichtungen oder Forschungsinstituten. Bildung für nachhaltige Entwicklung betrifft Kommunen, Verwaltungen, Verbände, Vereine, Betriebe und Familien, Kultureinrichtungen und Medien.
Es geht um einen lebenslangen Lernprozess und Kompetenzerwerb, der wesentliche Bestandteile einer hochwertigen Bildung ist. BNE ist eine ganzheitliche und transformative Bildung, die die Lerninhalte und Lernergebnisse, Pädagogik und die Lernumgebung berücksichtigt.
Seit 01.01.2021 ist Hala Elamin in unserem Verein Freundeskreis Afrika e.V. aus Schwäbisch-Hall mit Sitz im Haus der Bildung neue Interkulturelle Promotorin.
Als Promotorin unterstützt, vernetzt und berät Hala Elamin nun Migranten, Migrantenvereine und Eine Welt sowie Integrationsakteure in der Region.
Der Freundeskreis Afrika e.V. ist selbst ein migrantisch-geprägter Verein, der sich seit 2004 stark in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Schwäbisch-Hall und Region einsetzt mit zahlreichen Veranstaltungen, als Träger des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts und dem Gütesiegel Quifd dafür sowie als Träger einer Promotorenstelle des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg.
Nun hat sich der Freundeskreis Afrika e.V., als einer von 5 Trägern in ganz Baden-Württemberg, für eine Stelle als Interkulturelle Promotorin für den Regierungsbezirk Stuttgart erfolgreich eingesetzt.
Das Interkulturelle PromotorInnen Programm ist ein Modellprojekt des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. mit dem Ministerium für Soziales und Integration in Baden-Württemberg.
Wie die Projektkoordinatorin Jennifer Mushegera sagt, wird Hala Elamin vom Freundeskreis Afrika e.V., „die migrantisch-diasporische Organisationen (MDO) und andere entwicklungspolitisch engagierte Organisationen in Baden-Württemberg, vor allem in der Region Schwäbisch-Hall, beraten, vernetzen und begleiten sowie Fortbildungen, Workshops und öffentliche Veranstaltungen anbieten.
Ziel ist es, die Stärken der MDOs sichtbar zu machen und die migrationsgesellschaftliche Öffnung entwicklungspolitischer Organisationen in Baden-Württemberg voranzubringen. Auch Hala Elamin freut sich riesig über die neuen Möglichkeiten mit dem Interkulturellen Promotorinnenprogramm, die sich zum Beispiel auch durch die Förderung ihrer 70% Stelle ergeben. Sie lädt alle Migrantenorganisationen, Integrationspolitische Akteure und Eine Welt Engagierte sowie Interessierte in Schwäbisch-Hall und Umgebung zur Zusammenarbeit ein und freut sich auf viele neue Kontakte, schöne Momente und einem positiven gemeinsamen Bewegen für die Stadt und unser vielfältiges Zusammenleben.
Haus der Bildung
Salinenstraße 6 - 10, 74523 Schwäbisch Hall
Tel: 0791-97066-31